
House One
Fundament & Bodenplatte bei House One
Autor:
Felix
04.08.26
7 min.
Was ist enthalten – und was musst du vorbereiten?
Bodenplatte erklärt
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Das Fundament ist die Grundlage für dein House One. Damit darauf später alles zuverlässig funktioniert, müssen Baugrund, Statik, Dämmung, Entwässerung und Anschlüsse von Anfang an zusammenspielen.
Bodenplatte erklärt
Bodenplatte & Bodengutachten
Bei House One sind Bodenplatte und Bodengutachten grundsätzlich Bestandteil des Leistungsumfangs. Damit sind die üblichen Leistungen für die Untersuchung des Baugrunds sowie die Planung und Herstellung der Bodenplatte bereits in der Basis berücksichtigt.
Gleichzeitig ist jedes Grundstück anders. Je nach Baugrund, Grundwasserverhältnissen oder örtlichen Gegebenheiten können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, die über die reguläre Ausführung hinausgehen und entsprechend zusätzliche Kosten verursachen können.
Damit du den Überblick behältst, erklären wir dir, wie die Bodenplatte bei House One aufgebaut ist, was die wichtigsten Fachbegriffe bedeuten und welche Punkte du als Bauherr frühzeitig vorbereiten solltest.
Was gehört bei House One zur Bodenplatte?
Die Bodenplatte und das Bodengutachten sind bei House One grundsätzlich Bestandteil des Leistungsumfangs. Damit sind die üblichen Leistungen für die Untersuchung des Baugrunds sowie die Planung und Herstellung der Bodenplatte bereits in der Basis berücksichtigt.
Das Bodengutachten zeigt, ob die für House One vorgesehene Gründung unter den konkreten Bedingungen des Grundstücks umgesetzt werden kann oder ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden.
Je nach Baugrund, Grundwasserverhältnissen oder örtlichen Gegebenheiten können deshalb zusätzliche Leistungen und damit verbundene Mehrkosten entstehen. Dazu können beispielsweise besondere Gründungsmaßnahmen, zusätzliche Abdichtungen, eine Frostschürze oder zusätzliche Dämmung gehören.
Kurz gesagt: Bodenplatte und Bodengutachten sind inklusive – besondere Anforderungen des Grundstücks können darüber hinausgehen.
Zur regulären Ausführung der Bodenplatte gehören unter anderem:
statische Planung der Bodenplatte, abgestimmt auf Haus und Baugrund
Bodengutachten als Grundlage für die Gründung
frostsicherer Unterbau unter der Bodenplatte
Trennlage zwischen den einzelnen Schichten
Sockelranddämmung
vorbereitete Leitungsführung für die Hausentwässerung bis zur Bodenplatte
die für den Bodenplattenaufbau erforderliche Bewehrung
Viele dieser Bestandteile sieht man später nicht mehr. Für die Stabilität, den Wärme- und Feuchteschutz sowie die langfristige Funktion des Hauses sind sie trotzdem entscheidend.


Bewehrung: Was steckt im Beton?
Wenn von „Bewehrung“ gesprochen wird, ist damit die Stahlverstärkung innerhalb des Betons gemeint – beispielsweise in Form von Stahlmatten oder Stäben.
Beton kann sehr hohe Druckkräfte aufnehmen. Bei einer Bodenplatte entstehen jedoch auch Zug- und Biegekräfte. Die Bewehrung unterstützt den Beton dabei, diese Belastungen sicher aufzunehmen.
Wie viel Stahl benötigt wird und wie er angeordnet wird, ergibt sich aus der Statik der Bodenplatte. Dabei werden unter anderem die Lasten des Hauses und die Eigenschaften des Baugrunds berücksichtigt.
Kurz gesagt: Die Bewehrung ist ein wesentlicher Bestandteil der Konstruktion, damit die Bodenplatte ihre statische Funktion zuverlässig erfüllen kann.
Bodengutachten: Die Grundlage für die richtige Gründung
Bevor eine Bodenplatte geplant werden kann, muss bekannt sein, worauf sie steht.
Genau dafür ist das Bodengutachten wichtig. Es untersucht den Baugrund und liefert die Informationen, die für die Planung der Gründung benötigt werden.
Typischerweise umfasst ein Bodengutachten unter anderem:
einen Termin vor Ort
Sondierungen oder Bohrungen in definierter Tiefe
die Untersuchung und Dokumentation der verschiedenen Bodenschichten
Informationen zu den festgestellten Grundwasserverhältnissen
einen abschließenden Bericht mit textlicher und grafischer Darstellung
Das Gutachten hilft dabei festzustellen, welche Gründung für das Grundstück geeignet ist und ob besondere Maßnahmen erforderlich werden.
Denn kein Grundstück ist gleich. Je nach Bodenbeschaffenheit können beispielsweise zusätzliche Untersuchungen oder Anpassungen des Bodenplattenaufbaus notwendig werden.
Das Bodengutachten ist deshalb nicht einfach ein Formalismus, sondern eine wichtige Grundlage für die Planung deines Hauses.
Und: Das Bodengutachten ist bei House One grundsätzlich bereits Bestandteil des Leistungsumfangs. Sollten aufgrund besonderer Grundstücksverhältnisse zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein, können dafür weitere Kosten entstehen.
Bodenplatte erklärt
Was bedeutet „frostsicherer Unterbau“?
Die Bodenplatte liegt nicht einfach direkt auf dem gewachsenen Boden.
Unter ihr wird ein geeigneter, frostsicherer Unterbau hergestellt. Dieser besteht typischerweise aus entsprechend geeignetem und verdichtetem mineralischem Material, beispielsweise Schotter.
Der Unterbau erfüllt mehrere Funktionen: Er schafft eine tragfähige und gleichmäßige Grundlage für die Bodenplatte und schützt die Konstruktion vor Problemen, die durch Frost und unterschiedliche Bodenbewegungen entstehen können.
Die konkrete Ausführung hängt dabei von den Bedingungen des jeweiligen Grundstücks und den Vorgaben aus Planung und Bodengutachten ab.
Entwässerung: Was wird vorbereitet?
Auch die Entwässerung muss bereits vor beziehungsweise mit der Bodenplatte berücksichtigt werden.
Für die Hausentwässerung werden entsprechende Grundleitungen bis zur Bodenplatte vorgesehen. Dafür kommen geeignete Kunststoffrohre und Verbindungen zum Einsatz.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen der Entwässerung innerhalb des Grundstücks und dem Anschluss an das öffentliche Kanalnetz.
Die Vorbereitung der Hausentwässerung bis zur Bodenplatte ist Bestandteil der Planung. Der Anschluss an den öffentlichen Kanal und die dafür erforderlichen Arbeiten außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs müssen dagegen je nach Grundstück und Situation separat organisiert werden.
Trennlage: Warum liegt unter der Bodenplatte eine Folie?
Zwischen den einzelnen Schichten des Bodenaufbaus kann eine PE-Folie als Trennlage eingesetzt werden.
Sie sorgt dafür, dass die Schichten sauber voneinander getrennt bleiben und unterstützt einen kontrollierten Aufbau der Bodenplatte.Je nach Bodenplattenaufbau werden weitere Schichten – beispielsweise eine Dämmung – entsprechend in den konstruktiven Aufbau integriert.
Was genau unter deiner Bodenplatte benötigt wird, ergibt sich aus der Planung und den Anforderungen des Grundstücks.
Sockelranddämmung und Perimeterdämmung
Ein besonders wichtiger Bereich ist der Übergang zwischen Bodenplatte und Außenwand.
Hier kommt unter anderem die Sockelranddämmung zum Einsatz. Sie reduziert Wärmeverluste im Randbereich der Bodenplatte und unterstützt einen sauberen wärmetechnischen Anschluss an die Außenwand.
Von Perimeterdämmung spricht man, wenn Dämmstoffe im Bereich des Erdreichs eingesetzt werden. Sie müssen deshalb besondere Eigenschaften besitzen: Sie müssen beispielsweise feuchtebeständig und druckfest sein.
Je nach Aufbau kann die Dämmung am Rand oder auch unterhalb der Bodenplatte vorgesehen werden.
Auch hier gilt: Der konkrete Aufbau wird auf das jeweilige House One und die Anforderungen des Grundstücks abgestimmt.
Was musst du als Bauherr vorbereiten?
Auch wenn die Bodenplatte Bestandteil des House-One-Leistungsumfangs ist, gibt es einige Voraussetzungen auf dem Grundstück, die du als Bauherr schaffen beziehungsweise organisieren musst.
Dazu gehören insbesondere:
Baustrom und Bauwasser
Für die Bauarbeiten müssen Strom und Wasser auf dem Grundstück verfügbar sein. Auch die während der Bauphase anfallenden Verbrauchskosten sind entsprechend einzuplanen.
Grundstück und Unterbau
Der Bereich unter der Bodenplatte muss entsprechend den planerischen Vorgaben vorbereitet und hergestellt werden. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus dem Bodengutachten, der Planung und den Bedingungen des Grundstücks.
Entwässerungsanschluss
Die Entwässerung des Hauses muss an die vorhandene Infrastruktur beziehungsweise das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden. Die dafür erforderlichen Arbeiten und Gebühren können außerhalb des House-One-Leistungsumfangs liegen.
Baustellenzufahrt
Für die Anlieferung und Montage des Hauses muss das Grundstück entsprechend erreichbar sein. Dazu gehören unter anderem eine geeignete Zufahrt und ein geeigneter Bereich für die Baustellenlogistik.
Welche Punkte bei deinem Grundstück konkret erforderlich sind, klären wir rechtzeitig im Bauprozess.
Wann können zusätzliche Maßnahmen notwendig werden?
Die Bodenplatte und das Bodengutachten sind bei House One grundsätzlich inklusive. Welche Ausführung tatsächlich erforderlich ist, hängt jedoch immer von den Bedingungen des jeweiligen Grundstücks ab.
Nicht jedes Grundstück lässt sich nach dem gleichen Schema gründen. Je nach Baugrund und örtlichen Gegebenheiten können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, beispielsweise:
Frostschürzen
zusätzliche Dämmung unter der Bodenplatte
zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen
besondere Maßnahmen bei erhöhtem Grundwasser oder anderen Wassereinwirkungen
zusätzliche Untersuchungen des Baugrunds
Solche Maßnahmen sind nicht Bestandteil der regulären Bodenplattenausführung und können deshalb zusätzliche Kosten verursachen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Grundstück problematisch ist. Es bedeutet lediglich, dass die Bodenplatte immer auf die tatsächlichen Bedingungen vor Ort abgestimmt werden muss.
Genau dafür gibt es das Bodengutachten und die statische Planung: Sie schaffen frühzeitig Klarheit darüber, welche Ausführung für dein Grundstück erforderlich ist und ob zusätzliche Maßnahmen eingeplant werden müssen.
Was bleibt am Ende für dich?
Die wichtigste Unterscheidung ist einfach:
Home One übernimmt die Planung und Ausführung der regulären Bodenplatte und das Bodengutachten – du sorgst dafür, dass dein Grundstück die notwendigen Voraussetzungen dafür bietet.
Du musst dabei nicht selbst beurteilen, welche Bewehrung benötigt wird, wie dick die Bodenplatte sein muss oder welcher konstruktive Aufbau erforderlich ist. Diese Punkte werden im Rahmen der Planung und Statik festgelegt.
Für dich als Bauherr sind vor allem die Grundstücksvoraussetzungen und bauseitigen Leistungen relevant: Baustrom, Bauwasser, Erschließung, Entwässerungsanschluss, Zufahrt und gegebenenfalls weitere Maßnahmen, die sich aus den Gegebenheiten deines Grundstücks ergeben.
Bodenplatte und Bodengutachten sind dabei bereits Teil der House One Basis. Wenn dein Grundstück besondere Anforderungen stellt, können darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen und damit verbundene Mehrkosten entstehen.
So bleibt klar, wer wofür verantwortlich ist – und du weißt frühzeitig, was du für einen reibungslosen Start deines House One vorbereiten musst.

House One
Fundament & Bodenplatte bei House One
Autor:
Felix
04.08.26
7 min.
Was ist enthalten – und was musst du vorbereiten?
Bodenplatte erklärt
Lorem ipsum dolor sit amet
Das Fundament ist die Grundlage für dein House One. Damit darauf später alles zuverlässig funktioniert, müssen Baugrund, Statik, Dämmung, Entwässerung und Anschlüsse von Anfang an zusammenspielen.
Bodenplatte erklärt
Bodenplatte & Bodengutachten
Bei House One sind Bodenplatte und Bodengutachten grundsätzlich Bestandteil des Leistungsumfangs. Damit sind die üblichen Leistungen für die Untersuchung des Baugrunds sowie die Planung und Herstellung der Bodenplatte bereits in der Basis berücksichtigt.
Gleichzeitig ist jedes Grundstück anders. Je nach Baugrund, Grundwasserverhältnissen oder örtlichen Gegebenheiten können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, die über die reguläre Ausführung hinausgehen und entsprechend zusätzliche Kosten verursachen können.
Damit du den Überblick behältst, erklären wir dir, wie die Bodenplatte bei House One aufgebaut ist, was die wichtigsten Fachbegriffe bedeuten und welche Punkte du als Bauherr frühzeitig vorbereiten solltest.
Was gehört bei House One zur Bodenplatte?
Die Bodenplatte und das Bodengutachten sind bei House One grundsätzlich Bestandteil des Leistungsumfangs. Damit sind die üblichen Leistungen für die Untersuchung des Baugrunds sowie die Planung und Herstellung der Bodenplatte bereits in der Basis berücksichtigt.
Das Bodengutachten zeigt, ob die für House One vorgesehene Gründung unter den konkreten Bedingungen des Grundstücks umgesetzt werden kann oder ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden.
Je nach Baugrund, Grundwasserverhältnissen oder örtlichen Gegebenheiten können deshalb zusätzliche Leistungen und damit verbundene Mehrkosten entstehen. Dazu können beispielsweise besondere Gründungsmaßnahmen, zusätzliche Abdichtungen, eine Frostschürze oder zusätzliche Dämmung gehören.
Kurz gesagt: Bodenplatte und Bodengutachten sind inklusive – besondere Anforderungen des Grundstücks können darüber hinausgehen.
Zur regulären Ausführung der Bodenplatte gehören unter anderem:
statische Planung der Bodenplatte, abgestimmt auf Haus und Baugrund
Bodengutachten als Grundlage für die Gründung
frostsicherer Unterbau unter der Bodenplatte
Trennlage zwischen den einzelnen Schichten
Sockelranddämmung
vorbereitete Leitungsführung für die Hausentwässerung bis zur Bodenplatte
die für den Bodenplattenaufbau erforderliche Bewehrung
Viele dieser Bestandteile sieht man später nicht mehr. Für die Stabilität, den Wärme- und Feuchteschutz sowie die langfristige Funktion des Hauses sind sie trotzdem entscheidend.


Bewehrung: Was steckt im Beton?
Wenn von „Bewehrung“ gesprochen wird, ist damit die Stahlverstärkung innerhalb des Betons gemeint – beispielsweise in Form von Stahlmatten oder Stäben.
Beton kann sehr hohe Druckkräfte aufnehmen. Bei einer Bodenplatte entstehen jedoch auch Zug- und Biegekräfte. Die Bewehrung unterstützt den Beton dabei, diese Belastungen sicher aufzunehmen.
Wie viel Stahl benötigt wird und wie er angeordnet wird, ergibt sich aus der Statik der Bodenplatte. Dabei werden unter anderem die Lasten des Hauses und die Eigenschaften des Baugrunds berücksichtigt.
Kurz gesagt: Die Bewehrung ist ein wesentlicher Bestandteil der Konstruktion, damit die Bodenplatte ihre statische Funktion zuverlässig erfüllen kann.
Bodengutachten: Die Grundlage für die richtige Gründung
Bevor eine Bodenplatte geplant werden kann, muss bekannt sein, worauf sie steht.
Genau dafür ist das Bodengutachten wichtig. Es untersucht den Baugrund und liefert die Informationen, die für die Planung der Gründung benötigt werden.
Typischerweise umfasst ein Bodengutachten unter anderem:
einen Termin vor Ort
Sondierungen oder Bohrungen in definierter Tiefe
die Untersuchung und Dokumentation der verschiedenen Bodenschichten
Informationen zu den festgestellten Grundwasserverhältnissen
einen abschließenden Bericht mit textlicher und grafischer Darstellung
Das Gutachten hilft dabei festzustellen, welche Gründung für das Grundstück geeignet ist und ob besondere Maßnahmen erforderlich werden.
Denn kein Grundstück ist gleich. Je nach Bodenbeschaffenheit können beispielsweise zusätzliche Untersuchungen oder Anpassungen des Bodenplattenaufbaus notwendig werden.
Das Bodengutachten ist deshalb nicht einfach ein Formalismus, sondern eine wichtige Grundlage für die Planung deines Hauses.
Und: Das Bodengutachten ist bei House One grundsätzlich bereits Bestandteil des Leistungsumfangs. Sollten aufgrund besonderer Grundstücksverhältnisse zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein, können dafür weitere Kosten entstehen.
Bodenplatte erklärt
Was bedeutet „frostsicherer Unterbau“?
Die Bodenplatte liegt nicht einfach direkt auf dem gewachsenen Boden.
Unter ihr wird ein geeigneter, frostsicherer Unterbau hergestellt. Dieser besteht typischerweise aus entsprechend geeignetem und verdichtetem mineralischem Material, beispielsweise Schotter.
Der Unterbau erfüllt mehrere Funktionen: Er schafft eine tragfähige und gleichmäßige Grundlage für die Bodenplatte und schützt die Konstruktion vor Problemen, die durch Frost und unterschiedliche Bodenbewegungen entstehen können.
Die konkrete Ausführung hängt dabei von den Bedingungen des jeweiligen Grundstücks und den Vorgaben aus Planung und Bodengutachten ab.
Entwässerung: Was wird vorbereitet?
Auch die Entwässerung muss bereits vor beziehungsweise mit der Bodenplatte berücksichtigt werden.
Für die Hausentwässerung werden entsprechende Grundleitungen bis zur Bodenplatte vorgesehen. Dafür kommen geeignete Kunststoffrohre und Verbindungen zum Einsatz.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen der Entwässerung innerhalb des Grundstücks und dem Anschluss an das öffentliche Kanalnetz.
Die Vorbereitung der Hausentwässerung bis zur Bodenplatte ist Bestandteil der Planung. Der Anschluss an den öffentlichen Kanal und die dafür erforderlichen Arbeiten außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs müssen dagegen je nach Grundstück und Situation separat organisiert werden.
Trennlage: Warum liegt unter der Bodenplatte eine Folie?
Zwischen den einzelnen Schichten des Bodenaufbaus kann eine PE-Folie als Trennlage eingesetzt werden.
Sie sorgt dafür, dass die Schichten sauber voneinander getrennt bleiben und unterstützt einen kontrollierten Aufbau der Bodenplatte.Je nach Bodenplattenaufbau werden weitere Schichten – beispielsweise eine Dämmung – entsprechend in den konstruktiven Aufbau integriert.
Was genau unter deiner Bodenplatte benötigt wird, ergibt sich aus der Planung und den Anforderungen des Grundstücks.
Sockelranddämmung und Perimeterdämmung
Ein besonders wichtiger Bereich ist der Übergang zwischen Bodenplatte und Außenwand.
Hier kommt unter anderem die Sockelranddämmung zum Einsatz. Sie reduziert Wärmeverluste im Randbereich der Bodenplatte und unterstützt einen sauberen wärmetechnischen Anschluss an die Außenwand.
Von Perimeterdämmung spricht man, wenn Dämmstoffe im Bereich des Erdreichs eingesetzt werden. Sie müssen deshalb besondere Eigenschaften besitzen: Sie müssen beispielsweise feuchtebeständig und druckfest sein.
Je nach Aufbau kann die Dämmung am Rand oder auch unterhalb der Bodenplatte vorgesehen werden.
Auch hier gilt: Der konkrete Aufbau wird auf das jeweilige House One und die Anforderungen des Grundstücks abgestimmt.
Was musst du als Bauherr vorbereiten?
Auch wenn die Bodenplatte Bestandteil des House-One-Leistungsumfangs ist, gibt es einige Voraussetzungen auf dem Grundstück, die du als Bauherr schaffen beziehungsweise organisieren musst.
Dazu gehören insbesondere:
Baustrom und Bauwasser
Für die Bauarbeiten müssen Strom und Wasser auf dem Grundstück verfügbar sein. Auch die während der Bauphase anfallenden Verbrauchskosten sind entsprechend einzuplanen.
Grundstück und Unterbau
Der Bereich unter der Bodenplatte muss entsprechend den planerischen Vorgaben vorbereitet und hergestellt werden. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus dem Bodengutachten, der Planung und den Bedingungen des Grundstücks.
Entwässerungsanschluss
Die Entwässerung des Hauses muss an die vorhandene Infrastruktur beziehungsweise das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden. Die dafür erforderlichen Arbeiten und Gebühren können außerhalb des House-One-Leistungsumfangs liegen.
Baustellenzufahrt
Für die Anlieferung und Montage des Hauses muss das Grundstück entsprechend erreichbar sein. Dazu gehören unter anderem eine geeignete Zufahrt und ein geeigneter Bereich für die Baustellenlogistik.
Welche Punkte bei deinem Grundstück konkret erforderlich sind, klären wir rechtzeitig im Bauprozess.
Wann können zusätzliche Maßnahmen notwendig werden?
Die Bodenplatte und das Bodengutachten sind bei House One grundsätzlich inklusive. Welche Ausführung tatsächlich erforderlich ist, hängt jedoch immer von den Bedingungen des jeweiligen Grundstücks ab.
Nicht jedes Grundstück lässt sich nach dem gleichen Schema gründen. Je nach Baugrund und örtlichen Gegebenheiten können zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, beispielsweise:
Frostschürzen
zusätzliche Dämmung unter der Bodenplatte
zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen
besondere Maßnahmen bei erhöhtem Grundwasser oder anderen Wassereinwirkungen
zusätzliche Untersuchungen des Baugrunds
Solche Maßnahmen sind nicht Bestandteil der regulären Bodenplattenausführung und können deshalb zusätzliche Kosten verursachen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Grundstück problematisch ist. Es bedeutet lediglich, dass die Bodenplatte immer auf die tatsächlichen Bedingungen vor Ort abgestimmt werden muss.
Genau dafür gibt es das Bodengutachten und die statische Planung: Sie schaffen frühzeitig Klarheit darüber, welche Ausführung für dein Grundstück erforderlich ist und ob zusätzliche Maßnahmen eingeplant werden müssen.
Was bleibt am Ende für dich?
Die wichtigste Unterscheidung ist einfach:
Home One übernimmt die Planung und Ausführung der regulären Bodenplatte und das Bodengutachten – du sorgst dafür, dass dein Grundstück die notwendigen Voraussetzungen dafür bietet.
Du musst dabei nicht selbst beurteilen, welche Bewehrung benötigt wird, wie dick die Bodenplatte sein muss oder welcher konstruktive Aufbau erforderlich ist. Diese Punkte werden im Rahmen der Planung und Statik festgelegt.
Für dich als Bauherr sind vor allem die Grundstücksvoraussetzungen und bauseitigen Leistungen relevant: Baustrom, Bauwasser, Erschließung, Entwässerungsanschluss, Zufahrt und gegebenenfalls weitere Maßnahmen, die sich aus den Gegebenheiten deines Grundstücks ergeben.
Bodenplatte und Bodengutachten sind dabei bereits Teil der House One Basis. Wenn dein Grundstück besondere Anforderungen stellt, können darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen und damit verbundene Mehrkosten entstehen.
So bleibt klar, wer wofür verantwortlich ist – und du weißt frühzeitig, was du für einen reibungslosen Start deines House One vorbereiten musst.